Sabine, Coach für Führungfrauen und Speakerin, lächelt in die Kamera.

Coaching für Führungsfrauen ab 40: Wenn der Antrieb fehlt und du nicht weißt, warum

nachdenklich wirkende Sabine

Über die Autorin

Sabine Jung-Baß ist systemische Coach- und Organisationsberaterin, Moderatorin und Speakerin. Seit über 15 Jahren begleitet sie Frauen in Führungsrollen, die Verantwortung tragen – für sich selbst, für ihr Team und für komplexe organisationale Systeme.

Ihr Fokus liegt auf Selbstführung, Rollenklärung, Führung in Systemen und wirksamer Zusammenarbeit im Team. Sabine arbeitet dort, wo Führung anspruchsvoll wird: wenn Spannungen im Team entstehen, Erwartungen widersprüchlich sind und Entscheidungen nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel vieler Faktoren wirken.

In ihrer Arbeit verbindet sie systemisches Denken, psychologische Klarheit und langjährige Praxiserfahrung – für Führung, die orientiert, wirksam und tragfähig ist.

Für Frauen in Führung, die Zusammenhänge erkennen, Verantwortung gestalten und Teams nachhaltig entwickeln wollen.

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Keine Sorge, das ist keine Fangfrage. Oder doch. Ein bisschen.

Hinter der Erschöpfung vieler Frauen in Führung ab 40 steckt mehr als Stress. Mehr als eine Strategie, die nicht mehr funktioniert. Es steckt eine Frage dahinter, die lange niemand stellt und die sich irgendwann trotzdem ihren Weg bahnt.

Ich kenne das Gefühl, wenn man morgens aufwacht und denkt: Ich funktioniere gerade ausgezeichnet. Und gleichzeitig: Irgendetwas stimmt hier nicht. Diese Kombination ist tückisch. Weil man nach außen hin alles im Griff hat und innerlich schon lange sucht, ohne es sich einzugestehen.

Bei mir war es vor Jahren so weit, dass ich gemerkt habe: Da steckt noch viel mehr in mir. Individuelle Talente, Ideen, eine Art zu arbeiten, die in einer Führungsposition einfach keinen Platz hatte. Also habe ich gekündigt. (Ja, einfach so. Na ja. Ganz so einfach war es natürlich nicht. Aber ihr wisst, was ich meine.)

Und genau diese Erfahrung, dieser Moment, in dem man aufhört zu funktionieren und anfängt zu fragen, sich selbst weiterzuentwickeln, bringt die Frauen ab 40 und 50 zu mir, mit denen ich heute in meinen Coachings, Seminaren und Female-Leadership-Formaten arbeite. Frauen, die in ihrer Karriere wirklich etwas bewegt haben. Und die sich fragen, was jetzt noch kommt und ob das wirklich alles war.

Laut der Studie „Women in the Workplace" 2025 von McKinsey und LeanIn.org gaben rund 60 % der Frauen in Führungspositionen an, sich häufig ausgebrannt zu fühlen – deutlich mehr als ihre männlichen Kollegen.

Quelle: McKinsey & LeanIn.org, Women in the Workplace 2025

Eine weitere Studie der Beratungsagentur Auctority zeigt:

Fast zwei von drei Führungskräften in Deutschland sind am Limit – Frauen mit 65 % sogar stärker betroffen als Männer. Man ist also in bester Gesellschaft. Was nicht heißt, dass es so bleiben muss.

Quelle: Auctority/Civey, Erschöpfung bei Führungskräften 2024

Typische Herausforderungen von Frauen in Führungspositionen

Ich erlebe es immer wieder in meinen Coachings und anderen Formaten: Frauen in Führungspositionen sind außen stark und innen gerade ein wenig am Limit. Nicht weil sie zu schwach wären. Sondern weil sie so unglaublich viel tragen. Und das schon so lange, dass sie gar nicht mehr merken, wie schwer es geworden ist. Kommen dir die folgenden Herausforderungen bekannt vor?

HERAUSFORDERUNG 1

Keine Zeit für sich selbst, aber für alle anderen.

Der Kalender ist voll. Das Team braucht dich. Die Familie auch. Und irgendwo ganz hinten auf der Liste – da bist du. Deine Selbstfürsorge. Mit deinen Bedürfnissen, deinen Wünschen, deiner Erschöpfung und deiner eigenen Wirksamkeit. Die meisten weiblichen Führungskräfte, die zu mir kommen, haben das so lange so gemacht, dass sie gar nicht mehr wissen, was sie eigentlich brauchen. Außer vielleicht mal eine Stunde, in der niemand etwas von ihnen will. Aber das zählt ja nicht als Bedürfnis. Oder?

HERAUSFORDERUNG 2

Der Druck, es allen recht zu machen – und sich dabei selbst zu verlieren.

Das Team soll zufrieden sein. Auch die Chefetage. Falls du selbstständig bist, auch deine Kunden. Und dann zu Hause bitte auch noch. Später fängt man an, sich selbst so weit hintenanzustellen, dass man sich fragt: Was will ich eigentlich noch? Und wer bin ich überhaupt, abseits meiner Führungsrolle, wenn ich nicht gerade für jemand anderen funktioniere?

HERAUSFORDERUNG 3

Perfektionismus – das Gefühl, nie wirklich genug zu sein.

Dabei läuft alles gut. Objektiv betrachtet sogar sehr gut. Aber dieses leise Raunen im Hinterkopf: Könnte ich nicht noch besser sein? Reichen meine Führungskompetenzen? Kommt mein Führungsstil an? Hätte ich das nicht anders machen sollen? Das kennen fast alle Frauen in Führung, mit denen ich arbeite. Wir sind es ja eher gewohnt, an unsere Defizite zu denken und diese zu verstärken. Dabei wäre es so viel schöner, gezielt mal auf das zu schauen, was schon wunderbar funktioniert.

Wenn du jetzt nickst – herzlich willkommen. Du bist in hervorragender Gesellschaft. Und du bist genau richtig hier. 🤍

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Sabine Jung-Bass, Coach für Female Empowerment sitzt im Cafe in Wangen in einem schön gedeckten Tisch.

Stärken, die du längst hast, aber gerade nicht siehst

Was dann oft als Erstes kommt, ist die Frage: Mache ich meinen Job noch gut genug? Bin ich noch resilient genug? Verständlich, naheliegend und meistens falsch gestellt.

Denn die eigentliche Frage ist eine andere. Und sie ist größer und etwas unbequemer. Aber Coaching kann dazu beitragen, sich auch unbequeme Fragen zu stellen.

Wann habe ich zuletzt gewusst, was ich wirklich will? Wie kann ich meine persönlichen Ziele erreichen? Nicht was erwartet wird. Nicht was als Nächstes ansteht. Sondern: Was will ich? Ganz individuell? Was sind meine persönlichen Stärken? Wie stelle ich mir mein Leben vor, das ganze Leben, nicht nur den Kalender?

Genau das geht verloren, wenn man jahrelang so viel Kraft in die Karriere steckt. Man wird immer besser darin, zu liefern, und vergisst dabei ganz allmählich, was einen eigentlich begeistert. Was einen morgens aufwachen lässt mit diesem Gefühl: Ja. Genau das.

Und wenn diese Begeisterung fehlt, nicht für den Job, sondern fürs Leben selbst, dann wird alles zäh. Die Entscheidungen fallen schwerer. Die Energie kommt nicht mehr zurück. Aus meiner Erfahrung als Coach und ehemalige Führungsfrau weiß ich: Eines Tages gerät alles ein wenig aus den Fugen. Nicht dramatisch. Aber so spürbar, dass man abends auf der Couch sitzt und denkt: Hm.

Ich sage das nicht, um Angst zu machen. Ich sage es, weil ich glaube: Dieses Gefühl ist kein Zeichen, dass etwas defekt ist. Es ist ein Zeichen, dass etwas gesucht und ausgebaut werden darf. Female Leadership Coaching kann genau dazu beitragen. Dies zu erkennen und selbstbewusst darauf zu reagieren.

Was du jetzt tun kannst. Meine drei Impulse als Frau 40 plus für deinen Führungsalltag

Und manchmal reichen schon kleine Schritte, aus meiner Erfahrung heraus als Coach und Mentorin, um wieder zu spüren, dass man wirklich da ist. Nicht nur funktioniert, sondern lebt. Jenseits der Führungsverantwortung, jenseits von erfolgreicher Führung. Gerade als Frau. Aber sehe es als Entwicklungsprozess. Nichts geschieht von heute auf morgen. Sei geduldig mit dir. Vielleicht nimmst du dir auch nur einen Punkt heraus. Studien zeigen, dass man so viel mehr zur eigenen Resilienz beitragen kann und sich nicht überfordert. Vielleicht kennst du auch eine andere Führungsfrau. Vielleicht könnt ihr gemeinsam beginnen, voneinander zu lernen und gemeinsam diese Impulse umzusetzen.

  • Hör auf, deine eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen. Nicht als große Geste, das wäre zu anstrengend und außerdem haben wir gerade keine Zeit dafür. Sondern als winzig kleine Entscheidung: einmal am Tag bewusst fragen, was du eigentlich benötigst. Und dann, wenn auch nur für fünf Minuten, genau das tun. In Balance kommen mit dir und deinen Bedürfnissen. Deine persönlichen Ziele in den Vordergrund zu stellen.
  • Reserviere einen Moment am Tag nur für dich. Kein Handy. Keine To-do-Liste. Kein schlechtes Gewissen. Einfach ein Moment, der dir gehört. Für dich und deine nachhaltige Entwicklung. Das klingt fast lächerlich simpel. Ist es aber nicht, weil die meisten Führungsfrauen genau das schlicht verlernt haben? (Ich auch. Lange Zeit.)
  • Erzähl deine Geschichte neu, nicht nur die Karriere. Wer bist du, wenn du nicht Führungskraft, Chefin oder Verantwortliche bist? Was hat dich als Mensch geformt, was bewegt dich, was liebst du wirklich? Was sind deine Entwicklungsmöglichkeiten? Dieses Bild darf größer sein als dein Lebenslauf. Viel größer. Coaching hilft dabei und in meiner Begleitung bekommst du ganz konkrete Ansätze und deine Stärken werden gezielt gefördert.
Die Impulse sprechen dich an?

Du weißt jetzt, wo du anfangen kannst. Und wenn du dabei jemanden an deiner Seite möchtest

Coaching für Frauen in Führungspositionen: Was es wirklich verändert und was nicht

Ich weiß, was ihr gerade denkt. Schön. Aber was bringt mir das jetzt wirklich? Berechtigte Frage. Ich beantworte sie kurz und ehrlich. Was ja auch schon mal ein Coaching-Vorteil ist. Ehrlichkeit ohne Weichspüler.

Du weißt wieder, was du willst.
Nicht was andere von dir wollen. Nicht das, was laut Stellenbeschreibung erwartet wird. Sondern wirklich du. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nach Jahren im Führungsalltag oft alles andere als das.

Entscheidungen fallen wieder leichter und Ziele werden erreicht.
Nicht weil du auf einmal allwissend bist. Sondern weil du weißt, woran du sie misst und wie du sie strategisch und klug für dich einsetzt. Wie du dich mit deinen Entscheidungen und neuen Perspektiven entfalten kannst. An deinen eigenen Werten, nicht an dem, was niemanden verärgert. Das ist eigene Führungsarbeit. Das macht dich zu der Führungspersönlichkeit, die du sein möchtest.

Du hast endlich jemanden, der nur auf dich schaut. 
Nicht auf dein Team, nicht auf deine Zahlen, nicht auf dein Unternehmen. Auf dich. (Ich weiß, ein ungewohntes Gefühl. Genieß es trotzdem.)

Du entwickelst ein nachhaltiges Bild vom Leben, das dir gehört.
Nicht der Version, die du gerade lebst. Sondern der, die du leben möchtest. Schritt für Schritt. Ohne großes Drama. Aber mit echtem Unterschied. Mein Coaching unterstützt genau hier.

Was Führungskräfte-Coaching für Frauen nicht ist: ein Schnellkurs in Stressmanagement, ein Motivationsvortrag oder eine Liste mit Tipps, die du ohnehin schon kennst. Die hast du wirklich schon. Du bist Führungskraft. Auf Top-Management-Level. Oder selbstständig und sehr erfahren. Es ist ein Raum. Für dich, für deine Bedürfnisse und Ziele. Ein Raum für persönliche Entwicklung,  der langfristig wirkt. Und manchmal ist genau dieser Raum das Seltenste, was es gibt.

Was kostet es, Frauen in Führung nicht zu entwickeln?

Gute Frage. Ich stelle sie gerne zurück: Was kostet es dich, so weiterzumachen wie bisher? Dein Potenzial als Führungskraft nicht voll weiterzuentwickeln?

Das klingt provokant. Ist es ein wenig auch. Aber ich meine es ernst, denn die Kosten sind real. Sie stehen nur nicht auf einer Rechnung. Sie zeigen sich anders. Und je nachdem, ob du angestellt oder selbstständig bist, sehen sie etwas unterschiedlich aus.

ANGESTELLTE FÜHRUNGSFRAU

  • AusrufungszeichenEntscheidungen, die sich zäh anfühlen – weil die innere Richtung fehlt
  • Das Gefühl, ersetzbar zu sein, obwohl du es nicht bist.
  • Meetings, in denen du funktionierst, aber nicht mehr wirklich da bist.
  • Talente, die du nicht einsetzt, weil die Rolle keinen Platz lässt
  • Irgendwann der Gedanke: Ist das wirklich alles?

SELBSTÄNDIGE FÜHRUNGSFRAU

  • AusrufungszeichenEin Business, das läuft , aber dich nicht mehr begeistert
  • Klientinnen, die du gut begleitest, während du selbst stagnierst
  • Entscheidungen über Ausrichtung, die sich blockiert anfühlen
  • Wachstum, das ausbleibt – weil du nicht weißt, wohin du willst
  • Das leise Gefühl: Ich hatte mir das anders vorgestellt.

In beiden Fällen gilt dasselbe: Die größten Kosten sind unsichtbar. Es sind keine Euros, die fehlen. Es ist Energie, die versickert. Klarheit, die fehlt. Und Zeit – die einfach weiterläuft, während man wartet, dass es irgendwie besser wird.

Spoiler: Es wird nicht besser, weil man wartet. Es wird besser, weil man anfängt. Und anfangen muss kein großer Schritt sein. Manchmal ist es ein einziges Gespräch. Mein Coaching richtet sich an Frauen, weil wir mächtiger sind, als wir oft denken. Weil Coaching genau dazu beitragen kann, sein Leben aktiv zu gestalten, Stärken gezielt einzusetzen, seine Karriere erfolgreich voranzubringen und seine individuelle Entwicklung gezielt zu fördern.

Kennt ihr das auch?

Wenn dich das gerade trifft

dann lass uns einfach mal sprechen. Nicht über deinen Job. Über dich. Was du willst. Was fehlt. Was möglich wäre. Ein erstes Gespräch – kostenlos, unverbindlich, auf Augenhöhe. Und ich verspreche: keine PowerPoint-Präsentation. 😄

Alles Liebe,

Sabine ❤️

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