Gedankenschnipsel

Mittwoch, 25. September 2019

Sabine ist glücklich…

eine kleine Review vom Südfinder zu meinem ersten Damenkränzchen…war das ein famoser Abend. Ich bin immer noch sehr geflasht, von all dem, was sich da ereignet und getan hat.

Freitag, 21. Dezember 2018

Raus aus der Komfortzone…rein in´s Vergnügen.

Das ganze Jahr schon wollte ich zum Womens Hub nach München. Gemeinsam an Visionen arbeiten, Visionen hören, Masken ablegen, sich gemeinsam stärken. Was für ein toller Event das war. Tolle Frauen, emotionale, starke Geschichten und tolle Begegnungen.  Und dann noch mit der Freundin. Besser geht es kaum.

 

Hach…das war nicht mein letztes Mal dort. Ich bin nachhaltig immer noch begeistert. Ich hoffe ja darauf, dass es dieses Veranstaltung hier am Bodensee auch einmal geben wird.

 

 

Dienstag, 4. Dezember 2018

Meine #fünffragenamfünften im Dezember

Bei der tollen #luziapimpinella habe ich schon länger die #fuenffragenamfuenften entdeckt und da ich so Fragelisten liebe, gibt es diese bei mir ab jetzt auch. Und wenn ich es irgendwann noch verstehe, wie ich diese dann verlinke, mache ich auch dieses. 🙂

1. Was ist das Spießigste, das du besitzt?

Was heisst denn schon spießig. Da muss ich doch gleich mal nachschauen.

Lt. meinem Kumpel wiki heisst es: “Als Spießbürger, Spießer oder Philister[1] werden in abwertender Weise engstirnige Personen bezeichnet, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen und Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung auszeichnen. In der Schweiz werden Spießbürger auch als Bünzli[2] oder als Füdlibürger[3] (Füdli = Hinterteil) bezeichnet.”  

Uiiiii….jetzt muss ich nachdenken. Ich mein, wir sind ja nicht Berlin und in vielem ganz schön spießig. Oder? Sich selbst hält man ja für total offen, tolerant, neugierig und aufgeschlossen. Also nun raus mit der Sprache Jung-Bass…ich eier herum, ihr merkt es schon. Ist ne Bosch-Küchenmaschine spießig? 🙂 Aber praktisch…der Thermomix übrigens auch, den haben wir aber nicht. Mein Fimmel für Putzmittel einer bestimmten Marke, die es nur im Direktvertrieb gibt? Ja, ich glaube, das ist spiessig. Da darf auch nichts anderes her. Mein Mann und ich haben übrigens dieses Thema ausgeklammert. Das mit dem Putzmittel und so.

2. Worin bist du so richtig schlecht und das ist vollkommen okay?

In allem, was Geduld erfordert und Sin für die Kleinigkeiten. Also wenn es ums Thema basteln, backen, Betriebsanleitungen und Spieleanleitungen geht. Schon in der Erzieherinnen- Ausbildung habe ich da meinen Komplizen gehabt, der in Werken alles für mich gemacht hat. Ich sag da nur Intarsienarbeiten…du liebes Bisschen. Aber ich hab nen Adventskalender gebastelt, jawoll. Ein bekannter Deka-Dealer verkauft da aber auch so tolles Zubehör, so dass auch ich gut mithalten kann.

3. Füllst du gern Tests aus?

yes, yes, yes…ich liebe Persönlichkeitstests. Immerschon. Vor allem, die in den Frauenzeitschriften. Fällt mir gerade ein. Ich darf bald mal wieder zum Friseur. 🙂

4. Welche Worte möchtest du irgendwann noch von jemandem hören?

Auch ne schwierige Frage. Hmm…das hört sich vielleicht pathetisch und abgedroschen habt. Sowas wie dem Frieden eine Chance geben? Weltweit herrscht Frieden. Frieden mit dir selbst, mit der Umwelt, mit den Tieren und den Mitmenschen. Das würde ich sehr gerne hören. Daran arbeite ich mit.

5. Was ist für dich an Weihnachten wichtig?

Ich mag Weihnachten. Bei uns ist es total stressfrei. Alles darf, nichts muss, aber mit Ritualen. Das ist schön und gehört so. Baum, Mutti schmückt- alleine, Weihnachtsgeschichte, Singen, Geschenke und sich daran erfreuen, wie gut es uns geht. Feiern mit allen, die man liebt. Eine schöne Zeit haben, Gespräche, den Jüngsten zuschauen und sich übers Wichteln freuen. Wenn wir es denn hinkriegen. 🙂 Aber wir haben ja noch etwas Zeit. Zeit, die mein Weihnachtsprojekt Gospelchor auch noch braucht. Wir sind noch froh, um die Proben, die bis dahin noch kommen werden. Aber singen macht Spass und mit anderen noch viel mehr. Und ich weiss jetzt was Zielpunkte beim Singen sind. Jawoll. 🙂

Mittwoch, 10. Oktober 2018

“Sekundenglück” – Glücksmomente im September

Gesehen habe ich diese Kategorie bei der wunderbaren Texterella und mich hat es total angesprungen. Den Monat nochmals Revue passieren lassen, die tollen Momente und  sich bewusst werden, wie gut es einem geht doch geht. Das Glück im Moment suchen, jeden Tag, jede Sekunde, wie von Herbert so schön besungen.

Geliebt: Der Monat September war noch ganz schön turbulent und der Sommer schien fast nicht enden zu wollen.  Noch ganz viel Ferien, Erlebtes und Neues. Die Familie war im Glück bei diversen Hüttenaufenthalten in Vorarlberg und irgendwann hatte Mutti dann genug vom Packen. Denn dann war ja wieder Schule angesagt. Die neue Schule in der großen Stadt. Mein Baby alleine mit dem Zug. Ist er nicht gerade erst auf die Welt gekommen?

Gereist: Im September durfte ich sehr viel auswärts schlafen. Für einen Menschen, der wie ich die Abwechslung liebt, gab es viel zu sehen und zu bestaunen. Viele unterschiedliche Orte, Menschen und viel tolles Arbeiten.

 

Geendet: Meine wunderbare Weiterbildung zum Coach ist zu Ende gegangen. Tolle Herzensmenschen haben mich begleitet und ich möchte nicht von Abschied reden. Viele tiefe Momente, viel Veränderung – ein neuer beruflicher Weg. Da geht noch einiges.

Getanzt: Im September leider nicht. Aber wenn ich den Soundtrack von Babylon Berlin höre , möchte man sofort losgehen und tanzen. Herrlich düster und spannend. Und es wird geraucht, geraucht, geraucht, geraucht, da muss ich meine ehemaligen Raucher-Synapsen echt im Zaum halten.

Gearbeitet: In meinem Hirn rattert es vor lauter neuen Ideen. Für vieles fehlt manchmal die Zeit. Irgendwann kommt der richtige Zeitpunkt. Da bin ich ganz zuversichtlich. Im September durfte ich neue Auftraggeber aufsuchen. Total spannend und aufgeregt bin ich ja  immer ein bisschen. Aber das gehört auch dazu. Passt das Konzept? Wie ist der Verlauf? Könne die Teilnehmer etwas für sich mitnehmen? Habe ich die Impulse gut aufgenommen und im Konzept verarbeitet? Es gab tolle Rückmeldungen und das freut mich. Hach- was hab ich für einen tollen Job.

Gefreut: Freude ist für mich wichtig und ich versuche immer, das Kleine im Großen zu sehen. Da gab es im September und nicht nur da, sehr viel. Meine Familie und die vielen, tollen Augenblicke. Meine Nichten und Neffen, die einfach nur toll sind. Toll, solche Wurzeln zu haben. Fundament meines Lebens.

Gebibbert: Auch das durfte ich im September erleben. Naturgewalten, die mich an meine persönliche Grenze gebracht hat. Die Breitachklamm hat mir einiges abgefordert und mich an meine Grenze gebracht. Zuviel Naturgewalten und Eindrücke kamen zusammen. Da muss ich wohl nochmals hin und die durchwandern.

Was waren Eure Glücksmomente im September?

 

 

 

Samstag, 29. September 2018

Wo goats na…

(Info zu diesem Blogbeitrag: Vielleicht enthält dieser Beitrag Werbung, denn ich verlinke im Verlauf auf eine geschätzte Menschen oder Organisationen.  Bisher gibt es hierzu keine klar gesetzliche Regelung. Da ich nichts riskieren möchte, weise ich an dieser Stelle freundlich darauf hin)

Gestern durfte ich Führungskräfte bei der Erarbeitung Ihrer Visionen unterstützen. Super spannendes Thema. Mit Kraft und Zuversicht voraus schauen. Frage stellen, den Kopf ins Denken bringen. Mögliche Scheren im Kopf erst einmal beseitige schieben. Klappt das überhaupt? Kann ich das? Was passiert, wenn ich das wirklich hinbekomme? Welchen Weg muss ich dafür nehmen? Welche Etappenziele benötige ich dafür? Woran merke ich, dass meine Vision Wirklichkeit geworden ist? Huuuuuuuu….dafür braucht es Mut. Aber es macht auch Spass.

Vor einigen Wochen habe ich in einer Ausstellung (http://www.kulturkreis-meckenbeuren.de) von der inspirierenden Andrea Dublaski (https://www.spicy-art.works/de ) ein Bild gesehen, das mich total gepackt hat und das mit nach Hause durfte. 🙂

Warum hat es mich gepackt? Es passt so gut zu meinen Visionen. Mit Menschen und ihren Geschichten nach Lösungen suchen. Der rote Sessel hat mich natürlich auch getriggert. 🙂 Mittlerweile hängt das Bild bei uns im Gang und findet dann, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, einen anderen Ort.

Die Gesichte zum Bild ist übriges auch spannend, etwas gruselig und hat mit einer Filmkulisse zu tun. Aber lest selbst… (https://www.spicy-art.works/de/spicysblog/zwei-vergessene-orte-lost-places-berlin-2018.

Montag, 3. September 2018

Dahoim schee macha…

Gestern noch eine Radtour mit dem großen Sohn unternommen.Man konnte den Herbst sehen und riechen. In Facebook und Instagram nimmt jetzt auch langsam die Flut an Urlaubsbildern wieder ab. Sommer, Strand, Meer, Berge, Abenteuer und glückliche, lachende Gesichter. Wir kommen gerade von unserem letzten Ferienabenteuer zurück. Das letzte Mal Schlafsäcke, Taschen und Spiele aufgeräumt. Hach…jetzt noch einmal im Bodensee baden können. Abschied vom Freibad und Sommer nehmen können.  Den Sommer, den Augenblick festhalten können. Ich habe in den Fotos der letzten Wochen geschaut. Was wäre denn mein Sommerbild 2018? Wir haben soviel gesehen, unternommen und hatten eine tolle Zeit, mit unseren Lieben. Da war einiges dabei…Großstadt,Hitze, Sightseeing, Natur, Radfahren, Abschied von der klapprigen Klara unserem Faltcaravan, Berge und viele, viele tolle Momente.

In John Streckley´s Buch: Das Leben gestalten mit den Big Five for Life (ein echter Lesetipp) wird der frustrierte Angestellte Joe von Thomas, den er zufällig am Bahnhof trifft, gefragt: Wäre heute ein guter Museumstag? Joe ist natürlich verwirrt und versteht die Frage nicht. Eine Woche später trifft er Thomas wieder und fragt nach, was er damit meint. Er erklärt ihm seine These: Was wäre, wenn jeder Tag unseres Lebens mit einem Bild katalogisiert werden würde? Unsere Gefühle, die Menschen mit denen wir zu tun haben, die Dinge, mit denen wir unsere Zeit verbringen? Und wenn am Ende unseres Lebens ein Museum errichtet würde, in dem genau zu sehen wäre, wie wir unser Leben verbracht haben? Welche Bilder, welche Videos würden wir sehen?

Die Bilder des Sommerurlaubs zum restlichen Jahr gesehen? Wir haben es selbst in der Hand. Jeden Tag. Nicht nur im Urlaub. Im Alltag. Jeden Montag. 🙂 Was wäre Euer heutiges Bild für Euer Museum?

Mein Bild zu diesem Blogbeitrag ist übrigens ein Alltagsbild und ich bin der festen Überzeugung, dass dies in meinem Museum hängen wird. Der weltbeste Ehemann und ich, ein alkoholfreies Bier, ein kurzes Innehalten auf einem der schönsten Aussichtspunkte über dem Bodensee. 🙂

 

 

 

Mittwoch, 29. August 2018

Ka i des wirklich? Ein kleiner Coachingimpuls…

(Info zu diesem Blogbeitrag: Vielleicht enthält dieser Beitrag Werbung, denn ich verlinke im Verlauf auf geschätzte Kolleginnen und tolle Frauen.  Bisher gibt es hierzu keine klar gesetzliche Regelung. Da ich nichts riskieren möchte, weise ich an dieser Stelle freundlich darauf hin)

Inspiriert von Maria Husch bin ich gerade dabei unsere Räume zu ordnen. Leider bin ich gleich bei der ersten Schublade, die es gilt zu sortieren, hängen geblieben. Kennt ihr das auch? Da greift man einmal in die Fotoschublade und schwups hängt man fest. 🙂 Mein Foto ist bei meinem Amerika Urlaub entstanden. Da war ich, glaub ich, süße 20. Mit Zahlen und Daten habe ich es ja nicht soooo…:) Mein erste und letzte große Fernreise. Danach hat mich der Mut verlassen und ein wenig auch das Geld. 🙂 Würde ich mich heute als mutig bezeichnen…wahrscheinlich nicht, sondern eher als  sehr neugierig. 🙂

In meinen Seminaren und Coachings arbeite ich sehr gerne mit den Stärken der Menschen. Es ist immer toll mit anzusehen, was da mit den TeilnehmerInnen passiert. Wir sind es ja ehr gewohnt an unsere Defizite zu denken und diese zu verstärken. Hier ein kleines Coaching-Impuls von mir. Nehmt am besten einen Zettel und einen Stift zur Hand.

Welches sind deine 5 größten Stärken? Eine auf den ersten Blick sehr einfache Frage. Aber versucht sie mal zu beantworten. Ohne Scheren im Kopf, ohne euch kleinzumachen. Ohne zu überlegen, kommt das jetzt arrogant, wenn ich das als meine Stärke bezeichne? Na, auf wieviele kommt ihr? Und ja, versucht wirklich auf 5 zu kommen. 🙂 Was passiert da mit Dir, wenn du diese so aufschreibst? Wie wär es, wenn du diese deinem Mann/ Freund/ Freundin vorlesen würdest? Was würden diese als deine Stärken bezeichnen? An welcher Stärke würdest du gerne arbeiten und diese vertiefen?

In diesem Sinne.  Seid liebevoll zu Euch. 🙂

 

Montag, 20. August 2018

Immer scheee den Buggl alacha…:)

Meine Geschichte mir dem Sport ist eine sehr lange und zum Teil sehr steinige. 🙂 Von der Trampolin-Springerin bei Herrn K. aus M. mit 10 Jahren begann eine hoffnungsfrohe Karriere. Sogar einem Gau-Turnier durfte ich bewohnen. Ok, ich mag es mir gerade nicht mehr vorstellen, wie das ging. Aber so schlimm sind meine Erinnerungen daran nicht mehr. 🙂 Dann jahrelang keinen Sport, weil..keine Ahnung. Koi Zeit, koi Zeit…ich musste die Welt mit der KJG (Katholische Junge Gemeinde – wer sie nicht kennt) retten und auch sonst war ich eher mit dem Ausprobieren des oberschwäbischen Nachtlebens beschäftigt.

Also kein Sport bis quasi nach den zwei Schwangerschaften der wunderbaren Bassi-Boys. Irgendwann kommt ja der Gedanke, frau muss sich bewegen. Viel bewegen, weil die Figur und überhaupt man muss das. Um Spass ging es da am Anfang überhaupt nicht. Eher um´s Beweisen, weniger werden und ja, ehrgeizig bin ich ja schon. Also die Laufschuhe angeschnürt und wie wild mit dem jüngsten Spross gejoggt. Weil walken ist ja zu langweilig und frau kann das gleich sofort. Die Serie mein Mann muss mich irgendwo im Wald abholen, weil ich nach Kilometer 18 fast zusammengebrochen bin, lasse ich hier aus. Aber der Gemüselauf (ein wahrlich lustiger Name – am man läuft da ja tatsächlich zwischen den Kopfsalaten) auf der Reichenau musste es sein. Leider holte hier mich mein Sportgedächtnis völlig ein und sämtliche Schulwettbewerbe gingen mir durch mein Hirn. Bis Kilometer 5 war ich beschäftigt, nicht ohnmächtig zu werden, weil ich so im Stress war. Überall diese schlanken, Super- Super-Super LäuferInnen und dazwischen die Bine. Ohne meine tolle Laufpartnerin Frau S. wäre ich nie und nimmer im Ziel angekommen. Aber ich bin es. Tatsächlich. Laufen war dann irgendwann nicht mehr der Hit. Ich hatte es nicht im Griff, nicht gestresst Sport zu machen. Einfach nur so ging nicht- weil es Spass macht und gut tut…Da scheint es noch ein paar Jahre und ein paar unschöne Erlebnisse mehr noch gebraucht zu haben.

Dann sollte es das Rennradfahren sein. Die dicke Frau auf dem Rennrad – mein Kopfkino lief ohne Ende. Ich kenn da ja nichts…Gruppenrennradfahren. Aber ich musste viel mit meinen Teufeln auf der Schulter reden.Wie sehe ich bloss aus? Wie komme ich diesen bescheidenen Berg mit der Gruppe bloss hinauf? Was denken die anderen? Warum schnaufen die eigentlich nicht? Lass mich nicht die Letzte sein. Etc. etc. Stress….Die schönen Landschaften habe ich dabei nicht mehr wirklich gesehen.

Mit 46 darf ich endlich entspannt Sport machen…die Erkenntnis, dass der Sport zu mir passen muss und nicht umgekehrt. Dass Sport nicht allein dazu da ist, um abzunehmen. Das kommt, wenn man entspannt sportelt, übrigens von alleine. Heute ist es Bootcamp, Yoga und mein geliebtes Pedelec. Und ja, ich fahre jetzt am liebsten die Berge, die ich mit dem Rennrad, blass und schimpfend genommen habe, derzeit am liebsten. Irgendetwas muss da noch gut werden. 🙂

 

 

Mittwoch, 25. Juli 2018

Heida bim bam, so tolle Frauen

 

Dann trafen die beiden aufeinander. Die Frau vom anderen Ende der Welt und ihre Mutter. Zwei Frauen mit turbulenten Lebensgeschichten. Auf unterschiedlichen Kontinenten, mit keiner Möglichkeit des Sich-Näherkommens oder gar Kennenlernens. Mutter und Tochter, die sich nach soviel Jahren fast am Ende des einen 86- jährigen Lebens, kennenlernen durften. Die Tochter sitzt vor mir und es ist schon unglaublich. Alles – wirklich alles erinnert an Ihre Mutter. Ihr Blick, ihr Temperament, ihre Gestik. Dies ist ihr bewusst und sie schaut mich an und sagt: Schon verrückt Frau Sabine oder? Sie dürfe gar nicht daran denken, dass es das erste und letzte Mal sein wird. Dieses Sehen und Begegnen mit der Mutter. Aber vieles konnte gut werden und das sah man den beiden auch an. Die Augenblicke nehmen wie sie sind und manchmal nicht an morgen oder übermorgen oder an die kommenden Jahre denken.

Das dachten ich mir heute auch,  als ich völlig aufgelöst, das letzte Verabschieden unseres Großen in der Grundschule begleitet habe.  Groß sind sie und der nächste Schritt muss kommen. Aber wir haben doch erst gestern die Einschulung gefeiert? Hiiilffeee…wo sind die Jahre hin? Ein bisschen beweint man ja da auch immer sich selbst. Das Alter, den Abschnitt, die Sorge und auch das Gefühl, dass man manches vielleicht auch etwas easier hätte nehmen können. Aber wir sind ja alle wie wir sind. 🙂 Jetzt freuen wir uns auf fast 7 Wochen Jubel, Trubel, Heiterkeit und haben Hoffnung, dass dieser tolle Sommer noch lange anhält. 🙂